Task Force soll über Swissness wachen

Um das Label «Swiss Made» besser zu schützen, will die Uhrenindustrie im 2018 eine Task Force aus neutralen Experten bilden. Diese sollen namentlich bei der Einhaltung der neuen Swissness-Regeln zum Einsatz kommen.


Das Praktiker-Gremium soll den Uhrenverband entlasten, der schon heute rund 160 Missbrauchsfälle pro Jahr behandelt, wie Jean-Daniel Pasche, Präsident des Verbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie, sagte. Es handle sich um eine Art «technisches Schiedsgericht». Für die Swissness-Regeln, nach denen 60 Prozent der Kosten einer Uhr sowie die technische Entwicklung in der Schweiz anfallen müssen, gibt es noch eine Übergangsfrist bis Ende 2018.

28.12.17 | AWP | SDA

WA & Al.