25.11.17 | Was Georges KERN mit BREITLING wirklich will

 

Georges Kern, erst seit kurzem CEO von Breitling, wird die Marke komplett umbauen. Dies geht klar aus einem ausführlichen Artikel im Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hervor, die den Topmanager zum «Mann des Monats» gemacht hat.

«Wir haben das Potenzial, um die Marke zu verbreitern und in Bereiche zu gehen, wo wir heute nicht präsent sind», sagt Kern im Artikel. Er werde zwar an der Breitling-Jet-Kunstflugstaffel festhalten, andere Aviatik-Sponsorings indes sind gestrichen. Dafür will der ehemalige IWC-Chef mehr Angebote, die den Geschmack der asiatischen Kundschaft treffen und mehr Produkte für Frauen. Zudem setzt er auf  neue Erlebniswelten. Man könne erwarten, dass es Uhren-Angebote in der Wasserwelt mit Segeln und Tauchen geben wird, auf der Erde mit Auto und Abenteuer, in der Luft mit der Fliegerei.

Kern hat sich bereits mit einer neuen Führungscrew umgeben, wie «Bilanz» berichtet: Neu an Bord als Head of Digital ist etwa Louis Westphalen, bislang Head of Watch Sales bei Hodinkee. Mit Westphalen will Breitling in der digitalen Welt den Turbo zünden, schreibt «Bilanz». Hochkarätig ist auch der neue Marketingchef Tim Sayler, bisher in gleicher Funktion tätig bei der Erfolgsmarke Audemars Piguet.Viele andere Top-Rekrutierungen hätten eine Richemont-Vergangenheit, wo Kern zuletzt Chef der Uhrendivision war: Nasr-Eddine Benaissa etwa, neuer Chief Sales Director, den Georges Kern schon von Jaeger-LeCoultre und IWC kennt, oder auch Christian-Matthias Klever, einst CFO bei IWC, dann Finanzchef für verschiedene Richemont-Regionen. Kommunikationschef Uwe Liebminger war ebenfalls lange bei IWC und kehrte nach einem Abstecher bei Carl F. Bucherer zu Kern zurück. Guy Bove, einst Kreativchef bei IWC, hatte zuletzt für Chopard-Boss Karl-Friedrich Scheufele gearbeitet, Ende Jahr ist auch auf Kerns Lohnliste.

 
 
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WA & Al.